Mein DKFV

19.02.2015

Präsidium

im Hintergrund von links nach rechts: Müller, Köchy und Colter // Foto: Der Brecher

Das Präsidium des Deutschen Kleinfeld-Fußball-Verbands besteht aus einem Präsidenten und zwei Vizepräsidenten. Seit der Gründung des Verbands im Jahr 2012 haben Christoph Köchy, Julia Colter und Marc Müller diese Positionen inne.

Christoph Köchy - Präsident

Christoph Köchy, geboren am 11. Juli 1980 in Braunschweig

Das macht Kleinfeld-Fußball für mich aus:

"Die Zwanglosigkeit. Ein Ball, ein Stück Rasen, ein paar Freunde und los geht es ohne zementierte Trainingszeiten, brüllende Trainer oder Passkontrolle. Einfach kicken."

Meine schönste DKFV-Erinnerung:

"Der Sieg im Achtelfinale der Europameisterschaft 2013. Wir schlagen Gastgeber Griechenland und setzen damit den Grundstein für unsere Entwicklung zu einer der besten Kleinfeld-Fußball-Mannschaften der Welt."

Das will ich mit dem Verband noch erreichen:


"So ein Verband ist ja keine One-Man-Show. Wir als Team möchten gerne den vielen Hobbyligen ein Zuhause schenken. Durch die Konzentration des DFB auf Futsal ist ein Vakuum entstanden, Kleinfeld-Fußball ist eine der populärsten Sportarten der Welt, findet aber in Deutschland bisher kaum offiziell statt. Wir finden den goldenen Mittelweg zwischen der Zwanglosigkeit und dem institutionellen Sport. Einfach kicken aber dennoch einer organisierten Liga anzugehören. Auf internationaler Ebene möchten wir natürlich irgendwann auch einen Titel gewinnen."

Julia Colter - Vizepräsidentin

Julia Colter, geboren am 21. Februar 1984 in Geldern

Das macht Kleinfeld-Fußball für mich aus:

"Kleinfeld-Fußball finde ich so unglaublich sympathisch, weil er ist wie er ist. Man kann sich auf Leistungsebene messen oder nur zum Zeitvertreib, man kann im Team spielen oder einfach mit Freunden kicken, man kann gut sein oder eher mittelmäßig. Er bringt Menschen aller Art zusammen, ist Völkerverständigung, macht einfach Spaß und man kann ihn überall spielen, weil es eben nur ein kleines Feld braucht. Er ist eben so wie er ist."

Meine schönste DKFV-Erinnerung:

"Für mich ist es kein einzelnes Erlebnis, sondern die Europameisterschaft in Griechenland 2013. So etwas kann man nicht in Worte fassen. Nicht nur, dass der sportliche Erfolg gestimmt hat, auch die Gastfreundschaft und Herzlichkeit mit der die Nationen untereinander umgegangen sind. Das werde ich mein Leben lang nicht vergessen."

Das will ich mit dem Verband noch erreichen:

 "Wir haben in den letzten Jahren zwar schon einiges erreicht, dennoch finde ich, dass wir lange noch nicht am Ende angekommen sind. Es gibt tausende Kleinfeld-Fußballer da draußen, die uns noch nicht kennen. Das müssen wir in den kommenden zwei Jahren ändern. Der DKFV muss das Zuhause für alle Kleinfeld-Spezialisten und Spaßkicker werden."

Marc Müller - Vizepräsident

Das macht Kleinfeld-Fußball für mich aus:

"Vor allem die Intensität des Spiels. Es geht hin und her, jeder Spieler ist in das Spiel involviert und hat viele Ballkontakte. Egal auf welchem Niveau gespielt wird, alle werden mit einbezogen und sind wesentlicher Bestandteil des Spiels."

Meine schönste DKFV-Erinnerung:

"Es gab bisher schon viele schöne Momente, zum Beispiel wie extrem positiv wir bei der EM 2012 in Moldawien wahrgenommen wurden oder das spektakuläre Achtelfinale 2013 gegen Griechenland. Es fällt schwer, einen Moment hervorzuheben. Aber da es mir vergönnt war, das erste Tor im ersten Spiel der Geschichte des Verbands zu schießen, möchte ich dieses Länderspiel gegen Slowenien bei der miniEURO 2012 nennen. Die Mannschaft als Kapitän aufs Feld zu führen, die Hymne zu singen und für Deutschland zu spielen. Das war schon unbeschreiblich. Dann lagen wir 0:1 hinten, ich erzielte den Ausgleich. Dieses Tor gab uns das Gefühl, nicht so weit weg zu sein. Wir wussten im Vorfeld nicht, ob wir jedes Spiel haushoch verlieren würden. Dieses Tor hat uns aber Selbstvertrauen gegeben. Wenn ich jetzt sehe, was für Spieler mit unserem Trikot auflaufen und welche Erfolge wir bereits erzielt haben, dann erfüllt es mich umso mehr mit Stolz, dass ich dieses geschichtsträchtige Tor schießen "durfte". Am Ende gewannen wir 3:2. Der Beginn einer hoffentlich noch lange andauernden Erfolgsgeschichte."

Das will ich mit dem Verband noch erreichen:


 "Natürlich wollen wir weiter wachsen und unsere Strukturen ausbauen. Aber mein kurzfristiges Ziel ist, einen Titel mit der Nationalmannschaft zu gewinnen. Das wäre nicht zu toppen."

Kommentieren

Vermarktung: