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29.11.2016

Guter Auftakt in die EM-Vorbereitung

Am vergangenen Wochenende traf sich die DKFV-Auswahl zum ersten Mal am neu errichteten Stützpunkt 37 in Göttingen. Damit wurde der Startschuss für Vorbereitung auf die im Juni stattfindende EMF EURO 2017 gegeben. 

Eröffnung im Freizeit In

Verbandspräsident Christoph Köchy begrüßte am Freitagabend alle Lehrgangsteilnehmer im Freizeit In, dem offiziellen Hotelpartner des DKFV. Neben ein paar einleitenden Worten gab der "Präsi" auch direkt einen Ausblick auf das Kleinfeldfußballjahr 2017. Zu einigen Ungarn-Fahrern gesellten sich für diesen Lehrgang auch Youngster aus der U21 wie Stephan Kaul, Florian Eckermann oder Dennis Henze ebenso wie Rückkehrer Marvin Fricke. Anschließend bat Bundestrainer Marc Müller auf der Anlage des Hochschulsports Göttingen direkt zur ersten Einheit des Wochenendes.

Schwerpunkt: Herausspielen von Torchancen

Der Fokus der Trainer lag in den Trainingseinheiten auf dem Herausspielen und Verwerten von Torchancen. Zwar zeigte sich die Nationalsechs in Ungarn torhungrig und stellte mit Dominic Reinold den Torschützenkönig, allerdings sieht Müller noch Luft nach oben: "Wir dürfen nicht außer Acht lassen, dass wir mit Luxemburg einen Gegner hatten, der in keinster Weise als Maßstab dient. Zwar haben wir in den anderen Spielen auch immer getroffen, am torgefährlichsten waren wir aber in Kontersituationen und nach Standards. Das Erzielen von Toren nach längerem, eigenem Ballbesitz ist noch ausbaufähig." Und in der Tat, schaut man sich die Statistik an wird deutlich: Nimmt man das Luxemburg-Spiel aus der Wertung, dann hat Deutschland in vier Spielen acht Tore erzielt. Drei davon waren Kontertore und drei fielen nach ruhenden Bällen. "In Anbetracht dessen, dass wir in jedem Spiel nahezu 60 Prozent Ballbesitz haben, muss am Ende noch mehr dabei herausspringen."


Genau daran hat Müller zusammen mit seinem Co-Trainer Sebastian Maak am Wochenende gearbeitet. Vor allem das Besetzen des zweiten Pfostens und das Spiel in die Tiefe wurde forciert. "Wir müssen Automatismen entwickeln und bestimmte Räume des Spielfeldes wie selbstverständlich besetzen, sodass der ballführende Spieler manche Zonen fast blind bespielen kann. Gerade die Bewegungen im Rücken des Gegners tun jeder Defensive weh", so der Coach.   

Zufriedenes Trainerteam

Mit den Ergebnissen auf dem Platz zeigt sich das Trainerteam zufrieden. "Wir haben wieder einen Schritt nach vorne gemacht", analysiert Maak. Auch das Gesamtniveau war ansprechend und einzelne Spieler haben seit der Europameisterschaft einen Schritt nach vorne gemacht. "Es ist einfach wichtig, dass die Jungs sich häufig auf dem Kleinfeld bewegen." Als Beispiel nennt Maak Keeper Matthias Knebel: "Matze hat in diesem Jahr die Uni-Liga in Kaiserslautern, die Königsklasse, die Europameisterschaft und die Kleinfeld-Champions-League in Maribor gespielt, also permament auf hohem Kleinfeld-Niveau. Das macht sich natürlich bemerkbar." 


Auch andere Spieler fielen positiv auf. "Dominic Reinold hat an seiner Fitness gearbeitet und sich sehr frisch präsentiert. Auch Marvin Fricke hat direkt gezeigt, dass er ein wichtiger Bestandteil unseres Teams sein kann. Ich freue mich, dass er wieder dabei ist", so Müller. "Insgesamt muss ich aber allen Spielern ein großes Lob aussprechen. Trotz widriger Temperaturen waren das sehr gute Einheiten. Darauf lässt sich aufbauen." 

So geht es weiter

Einmal kommt die Nationalmannschaft in diesem Jahr noch zusammen. Am 16./17. Dezember trifft sich das Team in Berlin. Neben der Arbeit auf dem Platz steht ein PR-Termin mit Hauptsponsor und Partner mybet auf dem Programm. Präsident Köchy zeigt sich darüber sehr erfreut: "mybet ist ein langjähriger Partner des DKFV, ohne den vieles in der Vergangenheit gar nicht möglich gewesen wäre. Mit dem Treffen in Berlin heben wir diese Zusammenarbeit auf ein neues Level." 


Direkt im Januar geht es dann aber schon weiter, denn am 13.01. bittet Müller wieder am Göttinger Stützpunkt auf den Platz. "Wir haben viel vor, also müssen wir viel tun", so der Coach mit einem Augenzwinkern. 

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