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16.01.2017

Rundum gelungener Start ins Jahr 2017

Im Vorfeld dieses Januar-Lehrgangs beschäftigte das Trainerteam vor allem eine Frage: An welchen Stellschrauben können wir in Zukunft im Training drehen, um die letzten Prozent aus jedem einzelnen Spieler heraus zu kitzeln? Dabei standen nicht nur fußballerische Aspekte im Fokus, sondern vor allem auch die physischen Anforderungen, die Kleinfeldfußball an die einzelnen Spieler stellt.





Functional Movement Screen zur Leistungsdiagnostik

Torhüter Kim Sippel beim Beweglichkeitstest.

Gemeinsam mit Fitnesscoach und Physio Daniel Witek entwickelte das Trainerteam in Folge der vorangegangenen Überlegungen einen Leistungstest, der besonders Beweglichkeit und Schnelligkeit der Spieler testen sollte.
Dieser war dann nach einer Auftaktbesprechung im Teamhotel Freizeit In der wesentliche Trainingsinhalt am vergangenen Freitagabend. Anschließend noch ein paar Technikübungen und eine Runde Fußballtennis und schon war die erste Trainingseinheit des Wochenendes vorüber.





Spielerische Anforderungen am Samstag im Fokus

Im Abschlussspiel konnten die Jungs das zuvor Eingeübte in die Tat umsetzen.

Gut erholt, aber mit schweren Beinen starteten die Spieler dann in den zweiten Trainingstag. Die Aussicht auf ein Training mit Ball jedoch machte die Anstrengungen des Vorabends nahezu vergessen. Taktische Schwerpunkte: Problemlösungsverhalten auf engem Raum und das Herausspielen von Torchancen. Aufgrund der Wetterverhältnisse musste das Training indoor stattfinden, was jedoch nicht weiter störte. Im Gegenteil, alle Akteure waren froh, gute Trainingsarbeit auf dem Platz leisten zu können.

Fazit des Bundestrainers

"Insgesamt war das ein guter Auftakt in das Kleinfeld-Jahr. Wir hatten ein paar neue Gesichter dabei, die den Konkurrenzkampf anheizen werden. Da wird der eine oder andere, der jetzt gefehlt hat, im nächsten Lehrgang bereits gefordert sein", so Bundestrainer Marc Müller. Weiterhin äußert er sich zu...


... den taktischen Schwerpunkten: "Wie schon im November-Lehrgang haben wir an Automatismen im Offensivspiel gearbeitet. Besonders das Freilaufen im Rücken des Gegners, also hinter die letzte Verteidigungslinie zu kommen, ist bei uns noch nicht in Fleisch und Blut übergegangen. Da machen wir aber kontinuierlich Fortschritte."

... den physischen Schwerpunkten: "Unser Fokus liegt klar auf Beweglichkeit, Dynamik und Schnelligkeit. Das sind die Komponenten, die auf dem Kleinfeld den Unterschied machen. Natürlich ist eine große Grundlagen-und Kraftausdauer Bedingung für den sportlichen Erfolg. Wer bei uns spielen will, bringt das aber als Basis mit. Verfeinern müssen wir die oben genannten Punkte und da haben wir uns mit diversen Tests ein erstes Bild gemacht, um in Zukunft ganz individuell an den nötigen Details zu arbeiten."

... den technischen Schwerpunkten: "Hier liegt das Hauptaugenmerk auf dem ersten Ballkontakt. Manche Spieler müssen sich immer wieder daran gewöhnen, dass es mit dem ersten Ballkontakt keinerlei Raum für Fehler gibt. Wo man auf dem Großfeld eine schlampige Annahme vielleicht nochmal eher korrigieren kann, bekommt man auf dem Kleinfeld direkt Probleme. Neben den rein technischen Fertigkeiten spielen hier aber natürlich auch Handlungsschnelligkeit und vorausschauendes Spiel eine große Rolle."

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